Afrob

20 Jahre. Zwei Dekaden in diesem Rap-Spiel. Sechs Solo- und zwei Kollaboalben, eine Live-Platte. Plus der Ruf als einer der wenigen kompletter MCs dieses Landes, der in diesem Zeitraum jede noch so kleine Booth und jede noch so große Bühne in Schutt und Asche gelegt hat. Andere würden sich ob eines solchen Status vielleicht selbstgefällig zurücklehnen und ausruhen oder über alle Maße abfeiern. Kann man ja auch. Aber AFROB macht es eben nicht vor aller Welt, sondern im kleinen Kreis.
 
»Wie ein Geburtstag mit guten Freunden«, sagt er. Also hat sein Jubiläum zum Anlass genommen und sich frei gemacht - von dem eigenen Druck und den Erwartungen der anderen.
 
Nicht auf Altbewährtes setzen, sondern das Rad ganz bewusst neu erfinden. Nur: das Ausbrechen aus alten Mustern war nicht immer einfach. Aber es musste sein. Er hat keine Lust mehr auf das Laute, die Effekthascherei, das Erwartbare. Das hat er oft genug gemacht. Besser als die anderen, wohlgemerkt. Been there, done that. Strich drunter. »Ich weiß, was ich kann und was ich nicht kann – und ich muss weder mir, noch anderen etwas beweisen. Also habe ich mich so frei gemacht wie noch nie.«
 
»Abschied von Gestern« ist kein AFROB-Album wie jedes andere. »Die Platte zeigt mich von einer anderen, neuen Seite. Das geht schon bei der Musik los: Keiner der Beats hat ein Tempo über 90 BPM, aber trotzdem gerade noch Kopfnicker Geschwindigkeit. Die 16 Songs demonstrieren deutlich: AFROB ist kein Newcomer mehr, sondern ein gestandener Künstler.
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29 Sep 2020 Di, 19:00

Afrob

Köln (Deutschland) Schrotty
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